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Antwort auf die Bitte der Initiative „Mein Grundeinkommen“

Heute Morgen in meinem Mailpostfach: Eine Nachricht der Initiative „Mein Grundeinkommen“ mit einer Bitte um Unterstützung für eine politische Partei.

Das erfordert eine Antwort, die ich auf diesem Wege veröffentlichen möchte:

Liebe Freunde,

> Aktiv werden: Grundeinkommen auf den Wahlzettel bringen
>
> Neben uns gibt es natürlich noch andere tolle Initiativen, die sich
> für ein Grundeinkommen stark machen. Die neu gegründete Partei
> Bündnis Grundeinkommen ist eine davon. Ihr Ziel: Grundeinkommen auf
> den Wahlzettel bringen. Um zugelassen zu werden, brauchen sie noch
> Unterschriften. Eine tolle und einfache Möglichkeit für’s
> Grundeinkommen aktiv zu werden.
>
> Jede Unterschrift zählt!

Ja. Jede Unterschrift zählt. Aber nicht bei einem Ein-Themen-Verein ohne gesellschaftspolitisches Konzept, sondern bei einer Partei, die das BGE seit 2011 im Programm hat und das Ganze in eine Transformation der gesamten Gesellschaft einbringen kann, die ausserdem aktiv für eine freie und gerechte Gesellschaft eintritt – die Piratenpartei! *Diese* braucht Unterschriften, nicht dieser halbgare Verein, der „mal drüber reden“ will, aber keine tragfähige Umsetzung präsentieren kann und auch keinen Weg dahin.

Missverständnisse zum Bedingungslosen Grundeinkommen — ein Rant


– diese Argumente taugen zu 100% gegen die BGE-Partei. Wir Piraten haben da Konzepte: Wir fangen mit Alters- und Kindergrundsicherung an und schaffen Sanktionen ab. Dann gehen wir den nächsten Schritt. Wir kontrollieren zu jedem Zeitunkt die Auswirkungen unserer Handlungen.

Ihr hattet als NGO meine Unterstützung. Wenn Ihr Parteipolitik machen wollt, geht das nicht mehr. Als Listen- und Direktkandidat der Piratenpartei stelle ich fest, dass ihr eure Unabhängigkeit verkauft habt und eure Öffentlichkeitswirkung missbraucht, um eine politische Partei zu pushen.

Traurig, weil eine gute Sache vor die Wand gefahren wird,

Frank Lerche